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Satzung

Satzung des Traditionsvereins Störmede (TVS) 1978 e.V.

Stand 29.01.2016




I. Name / Sitz
Der am 13. 5. 1978 in Störmede gegründete Verein führt den Namen


Traditionsverein Störmede /TVS) 1978 e.V..

Der Verein ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Paderborn, Register-Nr. 4453, eingetragen.
Der Verein hat seinen Sitz in Störmede einem Ortsteil von Geseke.


II. Vereinszweck
Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt die Traditionen und Gebräuche und des traditionellen Brauchtums des über 1200 Jahre alten Ortes Störmede zu fördern und zu erhalten und in Vergessenheit geratenes Brauchtum neu aufleben zu lassen.


Der Satzungszweck wird insbesondere dadurch verwirklicht, dass den Bürgern von Störmede umfassend die heimischen Traditionen, das Bild der Geschichte und der Bräuche des Dorfes aufgezeichnet werden. Des Weiteren dadurch, dass die Besonderheiten des Ortes, wie z.B. das Störmeder Platt gepflegt und belebt werden sowie das Traditionsbewusstsein der Bürger von Störmede wieder erweckt wird. Durch die Unterhaltung des Heimathauses als einer Stätte der Pflege und Wahrung des Brauchtums und der Geschichte von Störmede soll hierzu beigetragen werden.



III. Gemeinnützigkeit
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts steuerbegünstigter Zwecke der Abgabenordnung.
Etwaige Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsgemäßen Zwecken verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins zuwiderlaufen oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


IV. Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft des Vereins wird durch schriftliche Beitrittserklärung beantragt.
Über die Annahme der Mitgliedschaft entscheidet die Mitgliederversammlung.
Die Mitgliedschaft im Traditionsverein endet durch Tod, Austritterklärung oder Ausschluss.
Der Austritt muss schriftlich erklärt werden.
Die Vereinsmitgliedschaft endet drei Monate nach Eingang der schriftlichen Austrittserklärung beim Vorstand. Innerhalb dieser Dreimonatsfrist kann der Austritt schriftlich widerrufen werden.
Der Ausschluss aus dem Verein kann nur bei grober Verletzung der Vereinsinteressen beschlossen werden.
Über den Ausschluss eines Mitglieds entscheidet die Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit.
Der Beschluss kann nur gefasst werden, wenn er bei der Einberufung der Mitgliederversammlung als Tagespunkt auf der jeweiligen Tagesordnung der Mitgliederversammlung separat aufgeführt ist.



V. Vereinsbeitrag

Die Mitglieder des Traditionsvereins haben einen jährlichen Vereinsbeitrag zu leisten. Über die Höhe und Fälligkeit beschließt die Mitgliederversammlung.



VI. Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt.
Als gewählt gilt, wer die Mehrheit der Stimmen der erschienenen Mitglieder auf sich vereinigt.
Der Vorstand besteht aus:
a) dem ersten Vorsitzenden
b) dem zweiten Vorsitzenden
c) dem Geschäftsführer
d) dem Kassierer
e) dem Schriftführer
f) dem Archivar

Als weitere Vorstandsmitglieder können bis zu 5 Beisitzer mindestens jedoch 3, gegebenenfalls mit eigenen Aufgabenbereichen, in den Vorstand zu wählen.

Die Amtsdauer des Vorstandes beträgt 2 Jahre.

Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der erste Vorsitzende, der zweite Vorsitzende und der Geschäftsführer.

Sie allein sind berechtigt, den Verein gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten. Jeweils zwei der drei Vorstandsmitglieder im Sinne § 26 BGB sind berechtigt, den Verein gemeinschaftlich zu vertreten.

Der Vorstand hat mindestens viermal jährlich eine Vorstandssitzung durchzuführen.



VII. Mitgliederversammlung

Eine Mitgliederversammlung hat mindestens einmal im Jahr stattzufinden.

Die Mitgliederversammlung beschließt über die Bestellung des Vorstandes, über die Mitgliedsbeiträge, über die Entlastung des Vorstandes, über die Satzungsänderung, über die Auflösung des
Vereins sowie über Fragen, die für den Verein von Bedeutung sind.

Die Mitgliederversammlung entscheidet ferner über Fragen, in denen der Vorstand ein Entscheidung der Mitgliederversammlung beantragt.

Die Mitgliederversammlungen werden durch den Vorstand einberufen.

Die Einberufung hat unter Beifügung einer Tagesordnung zu erfolgen.

Die Tagesordnung ist zu Beginn einer jeden Mitgliederversammlung von den anwesenden Vereinsmitgliedern mit einfacher Stimmenmehrheit zu genehmigen.

Sie kann auf Antrag von mindestens 10 erschienenen Vereinsmitglieder auf deren Antrag hin um weitere Tagesordnungspunkte ergänzt werden.

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand spätestens 10 Tage vor dem genannten Termin der Mitgliedsversammlung einberufen.

Die Einberufung hat durch schriftliche Einladung, an die letzte dem Verein bekannte Anschrift eines jeden Vereinsmitgliedes zu erfolgen.

An Stelle der schriftlichen Einladung genügt die rechtzeitige Bekanntmachung des Stattfindens einer Mitgliedsversammlung in der regionalen Tageszeitung, der „Der Patriot“ oder im Vereinskasten am Heimathaus oder im Internet.

Auf schriftlichen Antrag von 10 Vereinsmitgliedern hat, binnen 14 Tagen nach Zugang beim Vorstand, eine „außerordentliche“ Mitgliederversammlung stattzufinden.

In dem Antrag sind die Tagesordnungspunkte der außerordentlichen Mitgliederversammlung aufzuführen. Der Antrag zur Durchführung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ist kurz zu begründen.

Die Mitgliederversammlung wird vom ersten Vorsitzenden oder von einer Person geleitet, die zu Beginn der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt wird.

Zu Beginn einer jeden Mitgliederversammlung ist ein Protokollführer zu wählen.

Dieser hat alle Anträge und die von der Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse niederzuschreiben. Die Niederschrift ist, nachdem sie vom Protokollführer in Reinschrift verfasst worden ist, von ihm und zwei Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen.

Eine Abschrift des Protokolls ist zusammen mit dem Geschäftsbericht zu den Vereinsakten zu nehmen.

Vor Beginn einer jeden Mitgliederversammlung ist das Protokoll der vorhergehenden Mitgliederversammlung zu verlesen und von den erschienenen Vereinsmitgliedern mit einfacher Stimmenmehrheit zu genehmigen.

Zur Satzungsänderung ist eine Mehrheit von ¾ aller in der Mitgliederversammlung abgegebenen Stimmen erforderlich.

Bei der Abstimmung über Vorstandswahlen, Auflösung des Vereins sowie Satzungsänderungen werden nur die abgegebenen Stimmen gezählt (Stimmenthaltungen werden nicht berücksichtigt).



VIII. Arbeitskreise

Der Verein ist berechtigt, Arbeitskreise welche sich mit speziellen Anliegen im Sinne von II der Satzung, Zweck des Vereins, beschäftigen, zu bilden.

Für diesen Fall soll aus jedem Arbeitskreis ein Mitglied als Beisitzer in den Vorstand gewählt werden.

Dem Arbeitskreis werden seitens des Vereins, Mittel zur Erledigung ihrer satzungsgemäßen, Aufgaben zugeordnet.

Innerhalb der Arbeitskreise entscheiden die Mitglieder der Arbeitskreise über die Verwendung der Mittel im Sinne des Vereinszweckes selbst.

Über die seitens des Vereins den jeweiligen Arbeitskreisen zugewandten Mittel haben diese dem Vorstand ordnungsgemäß Rechnung darzulegen.



IX. Geschäftsordnung

Der Verein ist berechtigt, sich selbst sowie den einzelnen Arbeitskreisen eine Geschäftsordnung zu geben.

In der Geschäftsordnung kann insbesondere die Höhe der Mitgliedsbeiträge, die Höhe der Zuwendung an die einzelnen Arbeitskreise sowie die Aufgabenverteilung innerhalb der einzelnen Arbeitsgruppen geregelt werden.





X. Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer besonderen zu diesem Zweck mit einer Frist von einem Monat einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen beschlossen werden. Die Versammlung ist, unabhängig von der Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins sowie bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an den Kulturring Störmede e.V. der das Vereinsvermögen im Sinne des Vereinszwecks gem. § II, der Satzung unmittelbar und ausschließlich im Ortsteil Störmede zu verwenden hat.

Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung des Traditionsvereins vom 29.01.2016 erörtert und beschlossen und tritt an die Stelle der bisherigen Satzung vom 23.11.1996..

Störmede, den 29.01. 2016

 






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